Zahnmed-aachen.com

..die Seite der Zahnmedizinstudierenden der RWTH Aachen

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Hauptstudium

Nach dem erfolgreichen Bestehen des Physikums bzw. der zahnärztlichen Vorprüfung beginnt nun der klinische Teil des Studiums. Dazu gehören folgende Kurse und Inhalte:

 

  • Phantomkurs der Zahnerhaltungskunde: In diesem Kurs werden an einem Phantomkopf, der mit Kavo®-Modellen (ein Zahnmodell mit herausnehmbaren Kunststoffzähnen) bestückt ist, Behandlungsmaßnahmen geübt, wie sie später am Patienten durchgeführt werden. Beispielsweise: Präparation der Zähne für Füllungen, Herstellung von Inlays, endodontische Behandlungen. Die Studenten werden während ihren Arbeiten von den Assistenten betreut, vor Ende des Kurses haben die Studenten jedoch noch einige Zeit zum Selbststudium und zur Übung. Der Kurs wird anschließend mit einer praktischen Kompetenzprüfung abgeschlossen.
  • Kurs und Poliklinik Zahnerhaltungskunde (Kons 1 und 2): Die Kurse Kons 1 und 2 sind Patientenkurse, in denen die Studenten selbständig Patienten "zahnerhaltend" versorgen, zB: mit einer Füllungstherapie, einer endodontischen Behandlung, Parodontalvorbehandlungen uvm. Es arbeiten hier 2 Studenten jeweils zusammen, wobei ein Student behandelt und der andere assistiert.
  • Kurs der Kieferorthopädischen Technik: Dieser Kurs beinhaltet das Erlernen der Abdrucktechnik und Modellherstellung, die Herstellung bzw. das Biegen von Drahtelementen für kieferorthopädische Apparate, sowie das Anfertigen kompletter, herausnehmbarer Arbeiten.
  • Kieferorthopädische Behandlung 1 und 2: Hier wird schwerpunktmäßig Diagnosestellung und Auswertung des kieferorthopädischen Befunds, unter Anleitung durch Assistenten erlernt. Die benötigten kieferorthopädischen Apparaturen werden von den Studenten im Labor selbst gefertigt.
  • Prothetik: Aufgeteilt in Prothetik 1 und 2, versorgen die Studenten die Patienten in den Prothetikkursen mit prothetischem Zahnersatz. Eine Aufgabe der Studenten in diesen Kursen ist es auch einen Behandlungsplan für den einzelnen Patienten zu erstellen. Mit einer vollständigen Vorbehandlung des Patienten beginnen die Studenten und dann erst fangen sie mit den prothetischen Arbeiten an. Ein Teil der Arbeiten wird von den Studenten selbst hergestellt.
  • Klinik und Poliklinik der Zahn-, Mund-,Kieferkrankheiten: Studenten aller klinischen Semester nehmen an diesen Veranstaltungen teil. Jeweils zwei Studenten aus dem 3./4. Klinischen Semester (practicando 2 & 3) stellen einen Patienten vor, d.h. Anamneseerhebung, Untersuchung, so weit wie möglich Diagnose, Therapievorschläge etc. Die Studenten der unteren klinischen Semester sind nur Zuhörer (auscultando & practicando 1).
  • Röntgenkurs: Mit den theoretischen Grundlagen aus der Vorlesung fertigen die Studenten unter Aufsicht selbst Röntgenaufnahmen von Patienten an. Zu den Grundlagen gehören die Kenntnis der Geräte und ihre Handhabung sowie Röntgenmethode und Strahlenschutzmaßnahmen. Über die gesamte Klinikzeit (6.-10. Semester) müssen die Studenten insgesamt 100 „Items“ (Röntgenbilder) machen und befunden.
  • OP 1 und OP 2: In diesen beiden Kursen lernen die Studenten kleinere oral-chirurgische Eingriffe kennen, wie sie in der täglichen Praxis vorkommen können, zB: das operative Entfernen von Zähnen, Wurzelspitzenresektionen etc. Aufgeteilt ist dieser Kurs jeweils in eine Vorlesung und ein Praktikum.
  • Dermatologie: Im Sommersemester findet eine Vorlesung statt und im Wintersemester dazu ein Praktikum, in dem Patientenfälle besprochen werden und auf die verschiedenen Krankheitsbilder eingegangen wird.
  • Pathologie: Der Kurs ist aufgeteilt in allgemeine Pathologie und spezielle Pathologie. Die Studenten betrachten vorgefertigte pathologische Präparate unter dem Mikroskop, dazu werden die verschiedenen Krankheitsverläufe besprochen. Der Kurs wird in der allgemeinen Pathologie durch eine Klausur abgeschlossen, in der speziellen Pathologie müssen, in einer mündlichen Prüfung, Präparate unter dem Mikroskop selbst erkannt werden.
  • Klinische Chemie: Die Studenten lernen in diesem Praktikum die Grundlagen der Hämatologie, der Labormedizin und die gängigen Analysemethoden kennen.
  • Mikrobiologie: In diesem Kurs lernen die Studenten etwas über die vielen verschiedenen Keime und Bakterien der Mundflora. Der Kurs ist nicht scheinpflichtig, d.h. die Vorlesung und das Praktikum sind freiwillig. Man erhält jedoch bei Teilnahme ein Zertifikat. Eine Prüfung findet allerdings ausschließlich im Staatsexamen statt.